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Das wir was Gastfreundlichkeit und Fairness betrifft nicht mit den größten Erwartungen nach Arnsfeld gefahren sind war ja klar, aber was uns dann dort geboten wurde schlug dem Fass den Boden aus. Aber der Reihe nach. Scheibenberg wieder einmal nur mit 10 Spielern angereist, von daher wäre ein Unentschieden schon sehr stark gewesen. In den ersten 30 Minuten war auch kein Unterschied zwischen beiden Teams bemerkbar. Den ersten Aufreger gab es Mitte der ersten Halbzeit: der 11er von Arnsfeld rennt unserem Libero Andreas Böl von hinten in die Beine und verletzt sich dabei leicht. Als er nach kurzer Behandlungpause aufs Spielfeld zurückkehrte ließ er seinen Frust sofort durch zwei Tätlichkeiten freien Lauf, die jedoch beide vom Schiri nicht geahndet wurden. In der 40. Minute dann das 1:0, ein Angriff über unsere rechte Abwehrseite, der Pass kommt in die Mitte wo ein TSV-Angreifer den Ball über die Linie drückt. Direkt nach der Pause wurden die Scheibenberger Fans dann durch den Schiri auf die gegenüberliegenden Zuschauerränge verwiesen. Für diese Aktion hatten selbst einige Spieler der Gastgeber nur ein Kopfschütteln übrig. Wegen dieses Wandertages habe ich dann leider auch das 2:0 verpasst. In der 51. dann die bis dato beste Chance für den FC RWS. Eberlein verpasst im Strafraum nach Hereingabe von Mirko Bauer. In der Zwischenzeit hatten wir auch unsere Plätze auf den Zuschauerrängen erreicht, glücklicherweise direkt neben drei sympathischen, jungen Arnsfelderinnen die nur Positives über die Scheibenberger Spieler, die Fans und das Speisenangebot im Scheibenberger Sportlerheim zu berichten wussten. In der 78. Minute zog dann ein Bienenschwarm von beängstigendem Ausmaß über den Sportplatz, sowas passiert einem auch nur hier. Nur zwei Minuten später endlich Jubel: Pillat drückt die Kugel zum 2:1 über die Linie. Dann der nächste Aufreger: klare Tätlichkeit an Kapitän Vetter, die der Schiedsrichter korrekt mit Platzverweis für Arnsfeld bestraft. Aber der „unparteiische“ Linienrichter hatte noch ein Wörtchen mitzureden und rief den Schiedsrichter zu sich. Was er ihm dann für ein Märchen erzählt hat bleibt wohl deren Geheimnis. Jedenfalls zeigte der Schiri danach dem eigentlich gefoulten Thomas Vetter ebenfalls rot. Kurz darauf fiel dann auch der Treffer zum 3:1 Endstand. Als Friedensangebot entschloss sich ein Scheibenberger in der Folge ein paar der Zuschauer etwas zu erfrischen, was von diesen mit gemischten Gefühlen aufgenommen wurde. Denen kann man aber auch nichts recht machen. 2 Minuten vor dem Ende scheiterte der 11er der Gastgeber allein vorm Keeper Jano Werner. Dann Pfiff der der teilweise etwas bemitleidenswerte Schiri das Ding ab. Das Positive an der ganzen Geschichte ist natürlich das wir jetzt erstmal ein Jahr nicht nach Arnsfeld müssen. Und natürlich von dieser Stelle ein ganz dicker „Glückwunsch“ zum Klassenerhalt.

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